I) PRAXIS TARTUGA standard
'A' / 'B' -
Eine professionellere Art, einen PC für Risikoanwendungen (Internet,
Programmierung) einzusetzen - Sehr kurze Einführung => Diese Seite hier
Bitte beachten: Die
untenstehende Beschreibung gilt NICHT
fuer die TARTUGA-DSL -Versionen, da ganz andere Technologie.
Fuer die Einführung in Tartuga-DSL gehe zu => TARTUGA-DSL
II) PRAXIS KNOPPIX-Systeme allgemein (gilt grösstenteils für alle Derivate, zumindest auf Systemebene). Ausführliches Einsteiger-Handbuch im PDF-Format, Galileo Computing / GNU Openbook-Projekt, 150 Seiten, ~5.8 MB DOWNLOAD
TARTUGA
standard (Knoppix)
Vorwort: Diese TARTUGA-Versionen sind (älteren) Knoppix-Originalversionen
sehr ähnlich, drehen aber schneller und sind für die Schulung
optimiert. Seit einiger Zeit werden diese Versionen zu Gunsten
der viel flexibleren und extrem schnellen TARTUGA-DSL-Technologie
nicht mehr weiter entwickelt aber werden immer noch gepflegt und
für Schulungszwecke im Rahmen unserer Kurse eingesetzt. Die
neueren (original) KNOPPIX-Versionen und Knoppix-Derivate (Ubuntu,
Kanotix etc.) sind inzwischen weit 'moderner' und bieten
Funktionen wie XEN-Virtualisierung und 3D-Desktop, starten und
drehen aber für den praktischen Arbeitseinsatz im Alltag immer
noch zu langsam. Wir verfolgen deswegen die DSL-Technologie,
welche auch Windows-Usern, privaten wie beruflichen, einen
direkten Nutzen bringen ohne Linux-Kenner sein zu müssen (verleiten
aber vielleicht dazu, es zu werden ...)
Das Besondere an dieser und
anderen 'Tartuga-/ Pellix-/ Pellicano-Knoppix' - Systemen auf CD
ist der geringe Zeitbedarf zum Hochfahren des Systems und
beim Laden der einzelnen Komponenten bei der Arbeit. Dieser ist unvergleichlich
geringer als bei den so genannten Rescue-CDs oder Zeitschriften-
Live-CDs und auch geringer als bei den Originalausgaben von
Knoppix. Das Bestreben war, eine Arbeitsgeschwindigkeit zu
erreichen, die derjenigen eines auf Festplatte installierten
Betriebssystems möglichst nahe kommt. Denn - das ist zumindest
unsere eigene Erfahrung - wenn ein aus unbestrittenen ,
physikalischen Gründen auch noch so sicheres System wirklich
gebraucht werden soll, dann muss es mindestens so komfortabel
sein, wie ein auf Festplatte installiertes, ansonsten lässt man
es früher oder später bei Seite .
Die zusätzliche TARTUGA
System-Diskette, welche ein Bestandteil des ganzen Systems
darstellt (-A-Version; die -B-Version und TARTUGA-DSL brauchen
keine Systemdiskette, das System ist integriert), erlaubt es ,
ohne grossen Aufwand auch ganz andere, neue Konfigurationen zu
erstellen (z.B. für ADSL) und sich sofort nach dem Start
gleich mit dem Internet verbinden zu können, ohne jegliche
Einstellungen tätigen zu müssen. Selbst ein (geteiltes)
Not- Email-Account (SMPT UND POP3) für diejenigen, welche noch
nicht über ein eigenes Konto verfügen, ist provisorisch
eingerichtet worden und dient auch als Vorlage.
Bei den vorliegenden
Konfigurationen wird von einem durchschnittlichen Standard-Arbeits-PC
ohne sonderliche Multimedia-Hardware und einem Benutzerkreis
ausgegangen, dem es in erster Linie darum geht, sicher (d.h.
mit isolierten Festplatten) ins Internet zu gehen, keine
schädlichen Programme einzufangen und keine Spuren persönlicher
Daten auf dem installierten System zu hinterlassen.
Ein rein virtuelles System
wird gewöhnlich kaum für grössere Arbeiten eingesetzt, aber möchte
man damit arbeiten wollen, sollte man es auch können, z.B. um
nicht den PC neu starten zu müssen, nur um ein paar Briefe zu
schreiben oder einige Emails zu beantworten oder um ein
vertrauliches Dokument aufzusetzen etc. Geeignet ist ein
virtuelles System hingegen für alles, was mit Internet zu tun
hat sowie für Programmier-Experimente (man muss dann nicht um
die Installation bangen ...) oder um auf Windows zugreifen zu können,
wenn dieses einmal nicht funktionieren sollte. Interessant ist
auch das universelle Brennprogramm 'K3b'. Grundsätzlich ist es ratsam
ein zweites CD/ DVD- Laufwerk eingebaut zu haben (oder noch
besser: ein Lese+Brenngerät), da ein CD-Laufwerk immer vom
System belegt wird. Die TARTUGA-DSL-Systeme gehen einen etwas
anderen Weg: Das Betriebssystem selbst ist derart klein gehalten
(ca. 50 MB), dass es als Cloop-Filesystem (transparent
komprimiertes Archiv-File) auch schnell ganz in den
Arbeitsspeicher oder dauerhaft auf eine Compact-Flash-Card oder
USB-Stick (nur) transferiert werden kann, die sogenannte
"Arme-Leute-Installation" oder auch "frugal
installation". Bei diesem Vorgehen bleibt das CD-Laufwerk
unbeansprucht. Die persönlichen Daten (Home) und die
persönlichen Einstellungen werden in einem separaten,
komprimierten Backup-File gesichert, welcher 'überall'
gespeichert und von überall abgerufen / geladen werden kann. Programme,
welche nicht im Betriebssystem enthalten sind, können
ebenfalls separt und auch wieder überall gespeichert werden und
entweder beim Booten oder erst später bei Bedarf eingebunden
werden. Durch diesen modularen Aufbau wird die Geschwindigkeit
ganz erheblich gesteigert und das ganze System wird
unvergleichlich flexibler. Andere Systeme (z.B. Morphix)
gehen änhliche Wege, allerdings nicht mit dem gleich guten
Ergebnis. Dafür ist es bei diesen einfacher, eigene Systeme zu
bauen. Original-Knoppix und andere (auch DSL) verwenden in den
neueren Versionen das UNION-Filesystem (UNFS), welches sozusagen
die fixe Betriebssystem-Vorlage transparent über dasjenige im
Ramdisk legt, wodurch das Installieren neuer Programme in
Laufzeit auch für nicht vorkonfigurierte Versionen
vereinfacht wird. Mit all diesen Technologien gelingt es
inzwischen, die Vorteile eines unveränderlichen Live-Systems
mit denjenigen einer Festplatten-Installation nahezu zu
vereinigen, so wiedersprüchlich dies auf Anhieb auch
erscheinen mag. Nicht zuletzt damit lässt sich die
explosionsartige Verbreitung und Weiterentwicklung der direkt
oder indirekt auf "Knoppix" beruhenden Systeme erklären.
DESKTOP, KONTROLLLEISTE - Beispiel einer konfigurierten KDE-Umgebung von TARTUGA (geringe Abweichungen je nach Version ) Versionen anderer Hersteller mit KDE-GUI sind ähnlich (Knoppix, Kanotix etc.) . NOTA: TARTUGA-DSL hat ein (ganz) anderes GUI! Beschreibung in den einschägigen Seiten. => TARTUGA-DSL
Die Symbole von links nach rechts :
DESKTOP , SYMBOLE ( IKONEN ) :
Umgang wie mit MS-Windows
, jeweils nur 1x klicken. Aktiviert man die Symbole,
erscheint ein Menu. Damit kann man die Laufwerke 'einbinden'
und 'lösen' (mount / umount) . Je nach Desktop-Umgebung oder im
Textmodus müssen die Festplatten / Partitionen ' von Hand'
gemountet werden > im Root-Terminal oder Benutzer-Terminal mit
> sudo , s.h. oben. Weitere Instruktionen dazu auf CD und
online.
Einen 'Ordner' oder ein
Dokument 'schnell' auf Desktop speichern. .. und dauerhaft
speichern ?
A) Zum Abschluss der Sitzung
kann man mit =>KNOPPIX => 'Save configuration ' die aktuelle Konfiguration und mit der
Option '-d' (für Desktop) auch die Desktopdateien
bis ca.50 KB auf Floppy sichern. Eine solche Diskette übernimmt
dann auch die Daten der Originaldiskette und kann als solche das
nächste Mal eingesetzt werden. Das ist aber aus verschiedenen Gründen
nicht die beste Lösung. Deswegen =>
B) Grundsätzlich immer
empfehlenswert: Die Arbeit auf USB-Memory-Stick, Compact-Flash
oder auf x- Festplatte, Zip-Laufwerk, etc. speichern.
TIPP: Möchte man ein neues Dokument erstellen, kann man es schon von Anfang an mit Namen am gewünschten Ort abspeichern und dann wieder von dort neu öffnen um weiter daran zu arbeiten. So ist sichergestellt, dass es nicht versehentlich an einem nur virtuellen Ort gespeichert wird und beim Abschalten verloren geht.
BEMERKUNGEN:
Modem Router: Es ist nicht
ungewöhnlich, dass die Verbindung mit Kppp wegen 'timeout'
wiederholt werden muss - interne Modems (Winmodems) und viele
externe USB-Modems werden schlecht bis gar nicht unterstützt.
Auf der sicheren Seite ist man mit einem externen Modem am
seriellen Port oder über die Netzwerkkarte (ADSL/DSL).
WLAN funktioniert auf neueren Versionen in der Regel ohne
Probleme (nicht mehr als bei Windows...) ebenso
Infrarotschnittstellen. Bluetooth hingegen sollte man (vorläufig)
lieber vergessen.
Lokales Netzwerk (LAN):
Mit der A-Version von
Tartuga steht Ihnen ein Client für Windows-Netzwerke zur Verfügung
(auf Samba-Basis), in der B-Version und allen TARTUGA-DSL-Versionen
auch ein kompletter Samba-Server. Der Betrieb des Linux
Sambaservers erfordert jedoch eine Home-Directory (nicht so bei
TARTUGA-DSL !) auf einer Festplatte . Das Einrichten eines
Sambaservers ist Gegenstand unserers Supports. An dieser Stelle
kurz das Einrichten eines Client - Serversystems mit TARTUGA-A in
einem lokalen Windows-Netzwerk (TCP/IP) mit dem Programm =>
Hauptmenu => Internet => LinNeighborhood (in einigen
Versionen auch mit Knopf auf der Kontrollleiste):
Voraussetzung: Einrichten der Netzwerkkarte mit > Hauptmenu
> KNOPPIX > Netzwerk > Einrichten der Netzwerkkarte. Das
Programm startet in einem Terminalfenster. Falls die Karte
bereits für ADSL (dauerhaft) konfiguriert wurde, ist eine
zweite Netzwerkkarte für das dauerhafte Einrichten eines zusätzlichen
LAN-Clients notwendig. Ansonsten gelten die Einstellungen nur für
die laufende Sitzung und der ADSL-Zugang wird vorübergehend überschrieben.
Eine mögliche, sehr
einfache Konfiguration (z.B. Heimnetzwerk, KMU):
Netzwerkkarte für TARTUGA mit Adresse 192.168.0.10,
Netzwerkmaske 255.255.255.0, Broadcast 192.168.0.255 . Keine weiteren
Einstellungen (jeweils
"Abbrechen" wählen). Windows-Rechner: Freigabe (mit
Passwort) der gewünschten Ressourcen (Festplatten, Drucker),
feste IP-Adressen vergeben in => Einstellungen => Netzwerk=>
TCP/IP Einstellungen: Adressen von 192.168.0.1 bis 192.168.0.253
ausser der bereits vergebenen 192.168.0.10 auf jedem Rechner
und Netzwerkmaske 255.255.255.0 für alle Rechner. Natürlich
soll zudem die Arbeitsgruppe gemeinsam sein und jeder Rechner
einen Namen haben. Hat man sein Windows-Netzwerk bereits mit
festen IP-Adressen versehen, dann behält man diese bei und wählt
eine dazu passende weitere IP-Adresse für die Netzwerkkarte
unter TARTUGA.
Netzwerkbetrieb von Tartuga
aus:LinNeighborhood aufrufen. Die gewünschten Windows-Rechner
mit "Hinzufügen" einbinden, dabei die
Windowseinstellungen (IP-Nummer, Arbeitsgruppe, Maschinenname)
eingeben, eine Fehlermeldung beimTest kann ignoriert werden. Beim
Oeffnen der Windows-Ressource kann als Benutzer "knoppix"
belassen werden und als Passwort gibt man das vorgesehene
Windowspasswort ein. Die Ressource wird dann ( oft automatisch)
mit" mount" eingebunden (gemountet) unter => '/home/knoppix/mnt' und nicht etwa
unter ' /mnt' wie die Laufwerke! Dort kann darauf mit dem
Konqueror zugegriffen werden. Somit werden im virtuellen TARTUGA-Betrieb
alle Ressourcen zugänglich, inkl. derjenigen der Maschine, auf
der TARTUGA gerade läuft (durch Einbinden der Laufwerke). Alle
diese Einstellungen (Netzwerkkarte und Client) können auf
einer neuen System-Diskette etc. gespeichert werden und
stehen bei der nächsten Sitzung wieder zur Verfügung.
Das
K3b - Brennprogramm für CD / DVD muss (nur) bei der TARTUGA-A-Version
jedes Mal neu konfiguriert werden => Hauptmenu => System =>
K3b-Einrichtung . Anleitung beachten, bei 'cdrao' unbedingt
Parameter 'generic-raw' schreiben ! Erst dann im Root-Terminal
das eigentliche Programm aufrufen mit dem Befehl > k3b [ENTER].
Bei der TARUGA-B-Version entfällt diese Prozedur.
SWAP:
Mit weniger als 256 MB RAM läuft dieses System erst richtig
schnell mit einer SWAP-Datei auf der Festplatte oder extern
auf USB-Stick etc.. Diese sollte unbedingt (wenn irgendwie
möglich) eingerichtet werden mit => Hauptmenu
=> KNOPPIX => 'DOS- Swapfile einrichten' . Grösse: möglichst 100 .... 200 MB
oder mehr. Beim nächsten Start wird dieses SWAP-file wieder
automatisch eingebunden, kann aber auch wieder wie jede andere
Datei gelöscht werden (auch unter Windows).
BESSER: Echte SWAP-Partition
auf der Festplatte erstellen. Für Nicht-Experten > Mit der
Software 'Partition Magic (TM)' für Windows lässt sich eine
echte SWAP-Partition im Handumdrehen einrichten. 'Partition
Magic' (TM) ist im Fachhandel erhältlich. In der TARTUGA B-Version
und in TARTUGA-DSL-serv<xyz> - Version ist ein Clon dieses
Programms ebenfalls vorhanden (QParted).
Allgemeine Bemerkungen:
SUPPORT:
10 Tage (mindestens, ab erster Anfrage): minmaler rein
technischer Support auf freiwilliger Basis für alle Download-
und CD-Versionen. 30 oder 90 Tage.
Kostenpflichtiger, umfassender Support / Lehrgang*. Massgebend sind die Angaben im Bestellformular
> www.tartuga.ch/sale.html und / oder zusätzliche Vereinbarungen.
Siehe auch 'LIESMICH.html ' auf der TARTUGA-CD.
Free DOWNLOAD => www.tartuga.ch
*) LEHRGANG,
LERN-SUPPORT:
Eigentlich sollten Sie im
Normalfalle gar keinen techn. Support brauchen . Vielleicht sind
Sie aber neugierig und haben Fragen allgemeiner Art zu Linux,
Knoppix , Tartuga, Debian oder zu einzelnen Programmen.
Profitieren Sie von unserem Angebot und stellen Sie uns Ihre
Fragen. Wir werden uns bemühen, sie fachkundig zu beantworten.
Damit nicht gemeint sind Anfragen, die kleinste Details von
Anwenderprogrammen (Office) oder Multimedia-Anwendungen betreffen.
Wir sind keine Spezialisten oder gar Perfektionisten im
Anwenderbereich und Multimedia war für uns in diesem Kontext nie
eine allzu grosse Sorge, sodass wir Ihnen dafür kaum eine grosse
Hilfe sein werden, aber fragen kann man ja immer.
Wenn Sie schon immer einmal
einen Einstieg in die Welt des Programmierens wagen wollten, können
wir Ihnen dabei mit einer systematischen, allgemeinen Einführung
dienen. Sie bekommen einen persönlichen Lehrer zugewiesen, der
Ihnen auch die Aufgaben korrigieren und kommentieren wird (für
Anfänger).
Linux kann viel (mehr ...) !
Um 'richtig' Linux ( das eigentlich kein graphisches
Betriebssystem ist) zu benutzen, sollte man sich etwas mit der
Kommandozeile befassen oder sogar mit der Programmierung in der
textorientierten Umgebungen (Shell-Programmierung). Auch da können
wir Sie etwas einführen.
Wenn Sie keine Fragen haben, den (bereits bezahlten) Support nicht beanspruchen, werden Sie uns deswegen nicht unglücklich machen aber Sie helfen mit, eine nicht kommerzielle Weiterbildungseinrichtung für Berufsleute zu finanzieren. Mehr dazu : www.pellicano.ch , zu unserem IT-Labor: www.pellix.ch
SOFTWARE: Lizenz und Haftung gem. GPL , s.h. Bestellformulare (-> Disclaimer)
PROGRAMM - UEBERSICHT ( HOME TARTUGA) www.tartuga.ch
HOME SCUOLA PELLICANO BELLINZONA www.pellicano.ch
HOME
PELLIX.CH, INFORMATIK
www.pellix.ch