pellix.ch & tartuga.ch
Ihre Partner für die Einbindung von Linux in Ihre Arbeitsumgebung
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Seit LINUX veröffentlicht wurde, verfolgen wir dessen Entwicklung und derjenigen Systeme
und Distributionen, die auf Linux basiern, und das schon bevor dieses System ausserhalb der technischen Hochschulen ein Thema war. Als um 1995 herum eine brauchbare graphische Umgebung für LINUX enstand, welche derjenigen des damaligen Windows 95 nicht unähnlich war, und sich gleichzeitig auch die CDROMs als Installationsmedium durchsetzten, wurde LINUX auch für Desktop-PCs eine Alternative und nicht nur für Server. Seither beschäftigen wir uns damit, wie wir dem 'normalen' Endverbraucher ein so stabiles und hochperformantes aber schwierig zu verwaltendes System wie LINUX näher bringen können. Nach über 10 Jahren diesbzüglicher Erfahrung mit Privaten, mit kleineren Unternehmen und Organisationen glauben wir, dass wir auf diesem Gebiet unsere Kunden kompetent und vor allem praxisorientiert beraten können. Wir arbeiten selbst mit Linux kennen auch dessen Tücken.

Die Firma SuSE brachte vor einigen Jahren eine DEMO-CD heraus, basierend auf der System-Recovery-CD, mit welcher man ohne Installation das System mit allen Programmen testen konnte und anfangs 2003 präsentierte dipl. ing. Klaus Knopper sein "KNOPPIX" (ebenfalls eine Live-CD, aber auf Debian-Linux beruhend) in einer derart ausgereiften Version, dass diese weltweit zum Download-Renner wurde. "Knoppix" ist seither fester Bestandteil einer Debian-Distribution und Grundlage für viele weitere Versionen dieses virtuellen Betriebssystems (Kanotix, Ubuntu, Morphix etc.), die jeweils besondere Ansprüche abdecken.
Der Vorteil dieser auf CDROM installierten Systeme liegen auf der Hand: Eine CD ist unveränderlich und immun gegen unerwünschte Manipulationen, Viren etc. und - einmal den Strom abgeschaltet - hinterlässt ein virtuelles System keine (ungewollten) Spuren, da es ausschliesslich im Arbeitsspeicher als Ramdisk 'dreht'. Man braucht nicht einmal unbedingt eine Festplatte!
Der Nachteil, dass ein unveränderliches System nicht geändert oder mit weiteren Programmen erweitert werden kann, ist inzwischen dank einer
ausgeklügelten Technologie weggefallen, einer Technologie, an der hunderte von Programmierern rund um den Globus arbeiten und zu der auch unser Labor (pellix.ch) einen ganz kleinen Teil beigetragen hat und noch beizutragen hofft.
Wir entwickeln und vertreiben eine eigene Distribution (TARTUGA-DSL) und stellen einige davon als
Free-Download-Versionen dem Publikum zur Verfügung. Das Besondere dieser Varianten: Sie sind modular aufgebaut. Das (sehr kleine) Betriebsssystem, die Programme und das Backup der eigenen Arbeit sowie die persönlichen Einstellungen können getrennt voneinander auf beliebige Datenträger (z.B. USB-Pendrive, Festplatte etc.) kopiert (nicht installiert!) werden . Dabei wird diejenige Partition, wohin das Betriebssystem kopiert wurde, als (virtuelle) "CDROM" ins System eingebunden und bleibt softwaremässig schreibgeschützt. Die Festplatten und das darauf befindliche System werden nicht benötigt. Man kann aber, wenn man will, auf sie zugreifen - auch dann noch, wenn z.B. Windows nicht mehr startet.

Sinn und Zweck unseres Vorgehens ist, möglichst vielen Interessierten einen kostenlosen Einstieg in die Linux-Welt zu ermöglichen und das mit einem fix-fertigen System, welches durchaus auch seinen sofortigen Nutzen hat: Die heute verbreitesten Systeme haben immer mehr Probeme mit der Sicherheit im Netz (Internet) sowie mit der Stabilität des Betriebssystems, welches vor lauter Antiviren-Vorkehrungen immer langsamer 'dreht'. Diese Probleme können mit einem Anschluss an ein Breitbandnetz (und dazu vielleicht noch WLAN!) das zumutbare Mass übersteigen und kosten Zeit und Geld. Oft bringen Sie auch wertvolle Arbeitsprogramme in Gefahr, bei welchen man gezwungenermassen auf eben diese unsicheren Betriebssysteme angewiesen ist.
Ein virtuelles Linux-System kennt diese Probleme nicht und es liegt eigentlich nahe, dieses für riskante Operationen einzusetzen (Internet) und das installierte System vor Angriffen zu schützen, indem man letzteres eben nicht (mehr) für das Internet beizieht. Während grosse Organisationen die Mittel haben, ihre komplexen Systeme hinreichend zu schützen, bleibt dies für kleinere Unternehmen und Private eine Illusion (aber ein gutes Geschäft für die Anbieter dieser Sicherheitsprogramme). Die Integration anderer, sicherer Systeme in die gewohnte Arbeitsumgebung ist zur Zeit die einzig sichere (und billigste) Alternative und - wie es auf dem Markt ausschaut - dürfte es noch lange bleiben.
Unsere Gratis-Versionen bringen bereits alles mit, was es für Internet so braucht und einiges mehr.

Virtuelle Linux-Systeme in die konkrete Arbeitsumgebung zu integrieren ist unser Fachgebiet. Wir tun das mit Gratis-Support, Kursen (auch schon für Private zu besonders vorteilhaften Preisen) und mit der Anfertigung von massgeschneiderten Versionen für Freiberufler, Studios, Schulen** und kleinere Firmen und profesionellem Support. Fragen Sie uns doch unverbindlich an!

**) Der Autor, wenn auch nur ein ganz kleiner Steuerzahler, regt sich trotzdem darüber auf, wie in seinem Land (CH) der grösste Telekomanbieter den Schulen den Internetzugang 'schenkt' und sich dessen in einer grossangelegten Medienkampagne auch gleich selbst rühmt: Voraussetzung, um in den Genuss dieses Geschenkes zu kommen, ist allerdings eine Installationsroutine, die mit dem bekanntermassen unsicheren MS-Explorer funktioniert und dieser erfordert natürlich auch das zugehörige Betriebssystem und darauf werden selbstverständlich auch die Programme der entsprechenden Firma installiert, die nun wirklich alles andere als 'geschenkt' sind. Der Autor nennt dies eine "Kundenanbindung" auf Staatskosten, ist doch anzunehmen, dass die Kinder auch zu Hause mit ihren gewohnten Programmen arbeiten möchten (zumal sie andere wahrscheinlich gar nicht kennen). Um wieviel billiger wäre es doch, in einer Klasse 20 - 30 Gratis-CDs zu verteilen, die auch zu Hause funktionieren und deren System auch auf 'alten Kisten' läuft, keine lizenzierte Software braucht und sogar eine vorkonfigurierte Server-Client-Struktur einschliesst, die einen Netzwerkbetrieb inklusive Server auch innerhalb der Schulklasse ermöglicht. Selbst den Router könnte man sich sparen, auch die Kosten für das 'Consulting' und die 'Wartung' und vieles mehr.
In Austalien wie auch in Afrika ist man schon längst drauf gekommen; hier hingegen lautet ein europaweit bekannter Werbeslogan ungefähr so: "Wir sind doch nicht böd!" Na ja ...

Der Gratis-Support für unsere Produkte wird im Rahmen der "Scuola Pellicano" angeboten, einer Non-Profit-Einrichtung für Autodidakten. Die individuellen, zahlungspflichtigen Linux-Kurse und der professionelle Support für 'TARTUGA-DSL' sind hingegen kommerzielle Dienstleistungen, wenn auch zu sehr günstigen Konditionen.

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