Systemanforderungen, alle Versionen
  • IBM-kompatibler PC, mindestens 128 MB RAM, für TARTUGA-A-Version : Floppydrive (für andere optional), Festplatte nicht erforderlich aber für SWAP-Partition von Vorteil (tangiert das installierte System nicht). Ab 256 MB überflüssig.
  • 1 Serieller Port (9 oder 25 Kontakte) und 1 externes, analoges Modem für diesen Port (nicht USB!) falls man den voreingestellten Gratis-Providerzugang (nur Schweiz mit 2.Systemdiskette) benutzen möchte. Die provisorisch voreingestellten SMPT- und POP3-Server (Not-Account) funktionieren hingegen auch mit anderen Zugängen resp. Providern.
  • Von Vorteil: 1 USB-Port und 1 USB-Memory-Stick (interessanteste Speichervariante). Eine sicher Linux-kompatible Marke: disk2go (http://www.disk2go.com)
  • Interne ISDN- und Modemkarten (Winmodem) funktionieren unter Linux selten, stören aber gelegentlich (event. demontieren). Internetzugang über (normale) Netzwerkkarte bewerkstelligen oder eben mit externem Modem. Sie werden so auch unter Windows mehr Freude an Ihrem PC haben!
  • Für ADSL / DSL -Internetzugang: Netzwerkarte, bei gleickzeitigem LAN-Netzwerkbetrie deren 2.
  • Laptops
  • Laptops haben oft BIOS-Einstellungen, welche von Linux nicht unterstützt werden. Besonders ist dafür zu sorgen, dass interne Winmodems deaktiviert bleiben. Mit externen Modems (seriell oder USB) ist oft nicht ins Internet zu gelangen, schon eher mit Modemkarten oder Infrarot-Dispositiven. Keine Probleme hingegen via Netzwerkkarte und ADSL /DSL.
  • Zusatzliches Tartuga standard 'B' wird dringend empfohlen oder (bessere Lösung: TARTUGA-DSL)
  • Grundsätzlich sind auf Knoppix basierende, virtuelle Systeme für PCs geschaffen. Die Entwicklung macht jedoch grosse Fortschritte hinsichtich der Anwendbarkeit auch für Laptops. In jedem Falle sind die bisherigen Versionen nicht 100% alltagstauglich für Laptops, ein gewisser Tüftlerinstinkt ist zur Zeit immer noch von Nutzen ... Tipp: Probieren Sie zuerst das "kleine" TARTUGA-DSL aus.
  • Unsere Empfehlung: TARTUGA ist für den unproblematischen Alltagsgebrauch konzipiert. Wenn Sie ausschliesslich ein Laptop benutzen werden, versuchen Sie es zuerst mit einer neuen Original-Knoppix oder Kanotix -CD, sie ist kostenlos und enthält alternative Kernel, welche eventuell besser geeignet sind. Funktioniert alles*, können Sie immer noch eine Komfort-Version wie TARTUGA bestellen. Bezugsquellen für Knoppix-Systeme > Knoppix FAQ
    *) Auch wenn Sie zusätzlich eine Original-Knoppix-CD verwenden wollen, werden Sie im Rahmen unseres Supportes uneingeschränkt jede Unterstützung bekommen; ein TARTUGA - Gesamtpaket wäre auch dann folglich kein herausgeschmissenes Geld ...
  • Andere Harware, Peripherie
  • Auf einer CD-Installation können Sie keine Driver nachladen. Die in TARTUGA laufende Knoppix-Hardware-Erkennung gehört zum Besten, was es überhaupt auf diesem Gebiet gibt. Dennoch können bestimmte, ganz neue Geräte noch nicht erkannt werden und sehr alte Modelle nicht mehr. Deswegen empfehlen wir, ältere live CDs aufzubewahren (sie könnten auf anderen PCs wieder nützlich werden) und sich etwa 1x jährlich nach neueren Versionen umsehen, falls Sie neue Hardware anzuschaffen gedenken. Als Kunde werden Sie für eine neue Version nur einen geringen Selbstkostenpreis bezahlen (wie für 'zusätzliche CDs , s.h. Bestellformular) oder gratis aus dem Internet herunterladen können .
  • Drucker: Nadel- , Laser- und alle Postscript-Drucker funktionieren problemlos, da Postscript das 'Hausformat' von Linux ist.
    Tintenstrahldrucker: Hier gilt besonders, was oben beschrieben! Findet man im Konfigurationsprogramm keinen erkannten Drucker, hilft es oft, ein ähnlichres Modell zu wählen, z.B. Canon BJC 600 für Canon S520.
  • Multimedia: Die TARTUGA -A- und DSL-Versionen sind in erster Linie eine Arbeitsumgebung. 3D-Animationen können eventuell nicht unterstützt werden. Die Version TARTUGA standard 'B' bietet in dieser Hinsicht mehr (ist aber dafür langsamer).
  • Schlusswort
  • Wenn Sie das alles gelesen haben, werden Sie sich vielleicht wie nach der Lektüre eines Beipackzettels für ein Medikament vorkommen. Vor lauter eventuell möglicher Nebenwirkungen trauen Sie sich kaum noch, das Medikament einzunehmen ...
    Nun, wie fast immer bei einem Medikament, ist die Realität auch in unserem Falle nicht halb so schlimm oder überhaupt nicht. Zudem geniessen Sie ein Rückgaberecht, falls Sie feststellen sollten, dass unser Produkt nun wirklich nicht das ist, was Sie wollten.
  • Noch eine Bitte: Bedenken Sie, dass TARTUGA nicht nur ein Betriebssystem ist, sondern schon alle Programme mit dabei hat. Wenn Ihnen das eine oder andere nicht gleich gelingt, haben Sie etwas Nachsicht mit sich - und uns - und denken Sie zum Trost vielleicht daran, wie manche Stunde Sie gebraucht oder verschwendet haben, um Ihr installiertes, bisherige System mit allen Programmen so hinzukriegen, dass Sie damit zufrieden sein können. Und dass es dabei bleibt, dazu kann Ihnen TARTUGA viel beitragen, indem es Ihr installiertes System vor Viren etc. schützt.
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