FAQ

FAQ

T a r t u g a ist eine Konzeption ...
  • ... um mit einem absolut (weil physikalisch) unveränderlichen Betriebssystem auf dem PC arbeiten zu können - grundsätzlich und bei besonderen Gelegenheiten.
  • ... um keine (ungewollten) Spuren auf der Festplatten zu hinterlassen, aus welchen Gründen auch immer.
  • ... um aber trotzdem bei Bedarf vollen Zugriff auf Festplatten und andere Datenträger des laufenden Systems haben zu können, selbst dann noch, wenn das installierte System nicht mehr oder nicht richtig funktioniert oder gar nicht mehr startet oder man das Passwort vergessen hat usw. , gleich ob es sich um ein Windows- oder Linuxsystem handelt.
  • ... um alle diese besonderen Eigenschaften alltagstauglich zu vereinen.
  • Was heisst 'physikalisch' unveränderlich?
    Das Betriebssystem ist auf CD gebrannt und noch gibt es keine Viren, Trojaner oder sonst irgendwelche Programme, die sich auf einer CD einnisten könnten ...
  • Wenn man auf Festplatten zugreifen kann, kann man dann auch z.B. auch Windows* - Programme starten?
    > Nein, aber man kann alle Dateien auf den Festplatten öffnen, kopieren , bearbeiten und wieder abspeichern. Jede Tartuga-Version enthält eine komplette Bürosuite (entsprechend MS-Office) mit der sich alle Windows-Dokumente bearbeiten lassen. Es ist auch möglich, ein defektes, auch unzugängliches Window-System von 'aussen' zu reparieren. Das gilt auch für installierte Linuxsysteme, bloss dürfte dies kaum je nötig sein ...
  • Was heisst konkret 'alltagstauglich' ? Das Live-System soll so komfortabel wie das installierte sein oder vielleicht sogar noch etwas praktischer (keine Abstürze, Updates). Ansonsten wird bald einmal wieder dem installierten den Vorzug gegeben (der Mensch ist ein Gewohnheitstier), wobei der ewige Aerger mit den Sicherheitlücken in Kauf genommen wird, trotz erheblicher Zeitverschwendung und einiger Kosten für Antivirus-Programme usw.
  • Linux soll kompliziert sein ...
    In der Tat, aber es hat wenigstens ein nachvollziehbares Datenverarbeitungs- Konzept und vor allem liegt der Quellcode offen vor. Man muss nicht glauben, was eine Softwarefirma behauptet; man kann es nachprüfen, eigentlich eine Grundvoraussetzung für die Sicherheit. Von der Komplexität des Systems merkt der normale Benutzer dank modernster grafischer Oberflächen wenig , bei einem 'Instant-System' wie Tartuga oder anderen Knoppix -Versionen schon gar nichts.

  • AUF DIE SCHNELLE: Interessiert Sie nur, so schnell wie möglich ein virtuelles System kennen zu lernen, dann ist TARTUGA-DSL, eine kostenlose Miniversion von TARTUGA, genau das Richtige:

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    Kurzanleitung
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    Download (~80 MB) der ISO-Datei (in Zip-File)
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    Download kommentiert



  • TARTUGA ist ein Knoppix*-Linux, welches seinerseits ein Debian Linux System ist. Dabei handelt es sich nicht nur um ein Betriebssystem, das auch (notfalls) von einer CD laufen kann, sondern um ein ausgeklügeltes, eigens für diese Betriebsweise konzipiertes System. Es 'dreht' ausschliesslich im flüchtigen Arbeitsspeicher RAM. Das Ergebnis ist derart erstaunlich, dass sich dieses System in wenigen Jahren weltweit als eigenständiger Linuxzweig etabliert hat.
  • TARTUGA konfiguriert sich beim Booten im Wesentlichen selbst; es läuft daher auf fast allen PCs . Vom Benutzer müssen nur einzelne variable Komponenten (wie Netzwerkeinstellungen, Druckertyp) konfiguriert werden. Selbst diese Konfiguration kann dauerhaft gespeichert werden und unter den gleichem Umständen wieder geladen werden.
  • Dieser ganze Vorgang dauert je nach PC-Leistung und Knoppix-Variante 1 - 2 Minuten, dannach ist bei modernen PCs kaum ein Geschwindigkeitsunterschied zu anderen, auf Festplatten installierten Betriebsytemen, festzustellen.
  • * KNOPPIX copyright Ing.Klaus Knopper, knopper.net ¦ Windows u. MS-Office sind eingetragene Markennamen v. Microsoft
  • Wenn ein Live-System so gut sein soll, warum gibt es dann noch auf Festplatte installierte ?
    Hauptsächlich aus zwei Gründen: Brauchbare Live-Systeme sind Linuxsysteme. Mit Windows wäre ein selbskonfigurierendes System gar nicht möglich und deswegen gibt es in der Windows- Umgebung zwar Live-CDs zu Reparaturzwecken aber keine für den Alltag. Nun ist aus historischen und kommerziellen Gründen eine Vielzahl professioneller Software nur für Windows zu haben, auch wird einem oft dieses System z.B. von Schlüsseldienstleistern wie Telefon- und Finanzgesellschaften und (leider) auch Schulen de facto aufgezwungen. Aus diesem Grunde wird man noch lange Zeit nicht auf dieses System verzichten können.
    Für nicht branchenspezifische, professionelle Aufgaben gibt es für Linux hingegen jede Menge sehr guter Programme, auch für allgemeine Büroarbeiten, Programmierung, Netzwerk.

    Der zweite Grund : Live-CDs haben nur die RAM und allenfalls eine Auslagerungspartition auf der Festplatte (SWAP) für die Datenverarbeitung zur Verfügung und viele Aufgaben erfordern eine kontinuierliche, schnellste und dauerhafte (Ab-) Sicherung, so z.B.das Arbeiten mit grossen Datenbanken. Dafür sind Live-Systeme nicht geeignet.
  • T a r t u g a ist mehr als nur ein Betriebssystem:
  • Je nach Version sind nebst einer Vielzahl von Systemprogrammen noch etwa 50 bis 250 Anwenderprogramme in einem transparent hochkomprimierten Format auf CD gebrannt.
    Alle Versionen enthalten bereits mehrere Programmierumgebungen (auch das "kleine" TARTUGA-DSL).
  • Das System konfiguriert nicht nur automatisch die wichtigste Hardware (der grosse Unterschied zu Windows-Systemen!), sondern lädt ebenso automatisch (nur) die werkseitige oder die persönliche Konfiguration, wie die Spracheinstellungen, Einstellungen der Office-Suite, die gewünschte Desktop-Umgebung (es gibt mehrere), das Aussehen usw. Damit ist der PC nach dem Hochfahren genau so betriebsbereit wie mit einem auf Festplatte installierten System.
  • Disketten sind doch veraltet -out!
    Disketten wurden schon oft tot gesagt aber auch heute noch haben sie ihre Vorteile. In unserem Falle: Speichert man die persönliche Konfiguration auf Festplatte oder sonst wo ab, wird diese bei einer neuen Konfiguration überschrieben. Benutzt man aber eine Diskette, so kann man mehrere Konfigurationen auf jeweils verschiedenen Disketten erstellen und dann wahlweise wieder verwenden. Alle üblichen PCs haben einen internen Anschluss für Diskettenlaufwerke, auch wenn keines eingebaut ist. Das Nachrüsten kostet wenig (ca. EUR 20.-)
  • Wichtig: Nur die TARTUGA -A- Version braucht unbedingt eine SystemDiskette.
    TARTUGA -B- kennt auch andere Lösungen
    TARTUGA-DSL ist noch flexibler: Fast alles ist möglich!
  • T a r t u g a bedeutet vor allem ...
  • ... das Vermitteln von Know-how und nicht nur durch Hilfsdateien, Manuals etc. sondern auch durch:
  • Individuellen Support: Der Kunde bestimmt, welche Betreuung er wünscht. Das kann sein (auch kombinierbar):
  • Technischerm Support, falls erforderlich
  • Beantwortung von Fragen betreffend Linux allgemein, Knoppix oder die konkrete Tartuga-Version.
  • Systematischer Einführungs- Crashkurs in Linux (auf Wunsch) , z.B. Basiskurs für Kommadozeile, Shellprogrammierung, andere Programmiersprachen. Mit Aufgaben , Korrekturen und persönlicher Betreuung.
  • Linux und somit auch Knoppix und Derivate sind doch gratis und was nichts kostet, taugt wohl auch viel.
    Falsch. 'Gratis' ist das falsche Wort. Man müsste sagen ' nicht käuflich', so wenig käuflich wie das gesammelte Wissen der Universitäten - und würde da jemand sagen, dass dieses Wissen nichts wert ist?
  • Was kauft man dann mit 'Tartuga', wenn nicht das Betriebssystem und die Programme?
    Alles was im nebenstehendem Text steht, nebst Herstellungs- und Vertriebskosten.
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