TARTUGA-DSL - Die wichtigsten Betriebsmöglichkeiten:
DIE BILDER ZU DIESEM THEMA
Start und arbeiten
nur mit CD und
Originaleinstellungen:
Beim Start im Bootprompt nichts eingeben, nur [ENTER]
drücken
Sitzung beenden: Herunterfahren mit 'Shutdown' (oder auch
abschalten).
Falls man nachher mit Windows arbeiten möchte: Herunterfahren
mit 'Reboot' und am Schluss die CD herausnehmen und [ENTER] drücken.
Aenderungen an der Konfiguration werden auf diese Weise
nicht gespeichert., ebenso nicht neue Dokumente im Home-Verzeichnis
(/home/dsl)
Speichern einzelner Dokumente 'von Hand ' **=> auf irgendeinem Datenträger aber nicht
in einem NTFS (Windows 200x , XP, Vista)!
- FAT 32 (Windows 9x, ME) hingegen ist kein Problem, ebenso nicht
DOS, USB-Sticks, Memory-Cards, Compact-Cards etc.**
**) Das Werkzeug dazu: 'EmelFM
as Root' oder 'Root-fm'-Knopf
drücken (Desktop).
Alle Laufwerke werden auf der rechten Seite durch
Klicken auf '/mnt' aufgelistet und müssen
eingebunden werden mit dem Befehl 'mount' (Popup - Menu mit
Maustaste). Gelöst werden Sie beim ordentlichen Shutdown
automatisch.
Dabei entspricht 'hda1' der Windows-Partition C
: \ , hda2 der zweiten Partition der ersten
Festplatte, hdb1 der ersten Partition der
zweiten Festplatte usw. Ein USB-Stick erscheint in der Regel als sda1,
die Diskette und die CD/DVD-Laufwerke finden Sie unter /mnt/auto/floppy bzw. /mnt/auto cdrom (cdrom1).
Diese brauchen nicht hier eingebunden zu werden, sondern
können auch durch das Tool auf dem Desktop gemountet werden. Direkt
unter -> cdrom/ können Sie auf die Live-CD oder die
Partition zugreifen, wo. sie das Betriebssystem kopiert haben. Besonderheit: Jedes
Laufwerk (jede Partition) inkl. Sticks und Cards , auf welche das
Betriebssystem kopiert wurde, erscheint als cdrom/ und bleibt schreibgeschützt.
Deswegen kann man auch das persönliche Backup-File nicht darauf
abspeichern. Details in 'Kurzanleitung.html' der Hilfe-Seiten
Start und arbeiten
mit CD und einem zusätzlichen Datenträger
zum Abspeichern der
persönlichen Einstellungen und Dokumente
(die im Home-Verzeichnis):
Gehen wir von einer laufenden Sitzung aus.
Sie möchten Ihre neue Konfiguration und Daten (z.B. Aussehen,
Modem-Einstellungen , J-Pilot-Daten, Dokumente in Bearbeitung,
lokaler Briefkasten, Emailprogramm-Einstelungen etc.) für die
nächste Sitzung speichern. => Zuerst
Datenträger für das Backup-File bestimmen; dabei achten Sie
bitte darauf, dass es nicht derjenige
ist, auf welchem sich das eventuell darauf transferierte
Betriebssystem befindet, s.h. oben.. Hier ein Beispiel mit USB-Memory-Stick:
In 'DSLpanel' die 'Backup / Restore'-Taste wählen,
für das USB-Laufwerk 'sda1' schreiben und
'Backup' drücken.
Das System kopiert das persönliche Backup-File an den gewünschten
Ort. Wichtig: Die
Sitzung regulär mit 'Shutdown' (oder Reboot')' beenden wie bei
einem installierten Betriebssystem.
Entsprechend funktioniert das auch mit anderen Datenträger, z.B.
für die 2. Festplatte (1. Partition, Windows =-D: \) schreibt
man 'hdb1', für ein Zip-Laufwerk 'sda4'
(!) , für eine Diskette 'fd0' usw.
Beim nächsten Start schreiben Sie im Bootprompt > dsl restore=sda1 (oder dsl restore=hdb1 usw.)
und drücken [ENTER]
Mit CD
starten aber
ohne CD
arbeiten (das
CD-Laufwerk bleibt dann frei):
Dabei wird in einer vorhergehenden Sitzung der
gesamte Inhalt der CD ins oberste Verzeichnis (z.B.
D:\) kopiert.
Beim Neustart im Bootprompt eingeben -> dsl fromhd=/dev/hdb1 (oder
dsl fromhd=/dev/sda1 usw.) Achten Sie auf das '/dev/..'
, welches hier verwendet werden muss. Falls Sie bereits ein persönliches
Backup-File haben (s.h. oben), hängen Sie die entsprechende
Eingabe einfach hinten an, z.B -> dsl
fromhd=/dev/hdb1 restore=sda1 [ENTER].
Vergessen Sie aber nicht, dass das System und Ihr Backup-File nicht auf der gleichen
Partition sein dürfen.
Möchten Sie die Festplatten nicht in Anspruch nehmen,
sondern ALLES auf einem einzigen USB-Stick unterbringen
wollen, dann müssen Sie diesen vorher mit einem
Partitionswerkzeug* in zwei FAT 32-Partitionen
aufteilen . Die erste ist dann (immer noch) 'sda1'
und die zweite 'sda2.' Die zweite
Partition ist beschreibbar und soll Ihr persönliches Backup-File
aufnehmen (ein bereits irgendwo bestehendes kann hinein
kopiert werden) sowie ein DOS-Swap-File (s,h.
Menu), falls der Platz ausreicht mindestens 30 MB (es geht etwas
langsamer auch ohne). In der ersten Partition werden
wie schon beschrieben die Dateien der Live-CD kopiert.
*) Ein grafisches
Partitionswerkzeug (wie Partition Magic TM) befindet sich auf der
CD: Qtparted (myDSL-Menu) oder Befehl 'qtparted'
in der Root-Kommandozeile.
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Entsprechendes ist auch mit den neu hinzu
installierten Programmen möglich, doch das lernen Sie später
noch ....
Wie Sie gesehen haben, spielt der Filemanager 'EmelFM' respektive 'Root-fm' eine zentrale Rolle.
Er ist auch mehr als nur ein Filemanager: Eine eingebaute
Kommandozeile erspart es einem, für kurze Befehle das Terminal
aufzurufen, einige Tasten (du, df, free, X, su) und vielseitige
Menus und Popup-Menus erlauben ein komfortables Arbeiten in einer
grafischen Umgebung.
Zum Schluss noch eine allgemeine Bemerkung zu
Linux: Das System verwaltet die Speicherung intelligent, 'wie es
will'. Wenn Sie z.B. ein Dokument auf eine Diskette kopieren,
wird dies möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt,
spätestens, beim Lösen (umount) des Datenträgers. Ebenso
erscheinen alle Laufwerke und sogar die Prozesse in einem
Verzeichnis als Datei . In Linux ist alles 'Datei'.
Dateinamen hinter
einem Punkt entsprechen den 'versteckten'
Dateien unter Windows. Mit dem Knopf ''H' im Filemanager können
sie sichtbar gemacht oder verdeckt werden.
Schlussbemerkung: TARTUGA-DSL
ist für 3 Hauptbereiche konzipert:
1.) Um sicher im Internet zu arbeiten und
schnell kleinere, alltägliche Routinearbeiten zu erledigen ohne
lokal Spuren davon hinterlassen zu müssen und vor allem, um
dadurch ein installiertes Windows
konsistent zu halten und zu schützen, bzw.
Windows-Programme und Daten vor Beschädigung oder gar Verlust zu
bewahren.
2.) Um dies alles möglichst auf verschiedenen
Rechnern zu können, mit minimaler
Konfigurationsarbeit. oder gar keiner. Ausnahme:
Netzwerkkarte und Internetzugang, falls er über die
Netzwerkkarte erfolgt - die Konfiguration geht aber sehr schnell).
3.) Als Testsystem,
um Hardware und Netzwerke zu checken, sowie als "Werkzeugkoffer"
für Datenrettung, Bearbeiten von Datenträgern, Backups, System-Reparaturen,
Ad-Hoc-Netzwerke (LAN)
etc. Ferner: Als ungefährliche
Programmierumgebung, insbesonders für Bash, PERL
aber auch C (einfacher C-Compiler ist jetzt in allen Versionen
vorhanden) und für Scripts wie z.B. HTML.
Daraus folgt:
Je mehr zusätzliche Hardware Sie konfigurieren, desto
weniger portabel wird das System (Audio- u. 3D-Karten
usw.) Drucker: Hier gilt das Gleiche, allerdings
lassen sich verschiedene Druckerkonfigurationen einrichten und
bei Bedarf auswählen. Dies ist aber bei Audio- u. speziellen
Grafikkarten nicht möglich. Perfektionismus ist hier der grösste
Feind! Wir hoffen, dass Sie bald Freude an unserm
System haben werden - nicht weil es 'Emotionen' weckt , besonders
Spass macht oder multimedial viel Unterhaltung bietet , sondern
einfach seiner Nützlichkeit und Vielseitigkeit wegen.
¦¦¦ HOME TARTUGA ¦¦¦
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HOME SCUOLA PELLICANO ¦¦¦
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