TARTUGA-DSL-classroom / TARTUGA-DSL-math
/ TARTUGA-cluster-math
[PDF-Druckausgabe]
Diese Versionen (ausgenommen
TARTUGA-cluster-math, einer Labor-Version) sind für den
Klassenunterricht gedacht. Das Grundprinzip: Das
System arbeitet mit beliebigen, vorhandenen oder
mitgebrachten PCs oder Laptops zusammen, inkl.
Masterrechner und ist sehr flexibel im Sinne, dass es die
verschiedensten Konstellationen der Vernetzung ermöglicht, die
gegenüber den klassischen Methoden erhebliche Vorteile haben.
Welche Methode man mit herkömmlicher Software auch wählt,
ob Kabel-LAN, Funk-LAN, Intranet etc., Masterrechner und
Teilnehmerrechner müssen immer aufeinander abgestimmt werden,
bzw. sein. Die Anpassungen werden im System gespeichert und müssen
nach Gebrauch wieder rückgängig gemacht werden, oder man legt
sich verschiedene Hardwareprofile zu, was Kursorganisatoren den
Teilnehmern jedoch lieber nicht zumuten möchten. In Schulen
werden deswegen oft eigene Rechner für jeden Teilnehmer
bereitgestellt, welche nur einmal konfiguriert werden.
Mobile Kursveranstalter bringen oft eine ganze Wagenladung
eigener, konfigurierter Rechner mit. In beiden Fällen fallen
auch die entsprechend hohen Investitions- und Wartungskosten an.
Sinn und Zweck von TARTUGA-DSL-classroom ist es,
überall und mit beliebigen (Intel-) Rechnern ein Klassennetzwerk
inkl. Server praktisch ohne Konfigurationsarbeit in
kürzester Zeit bereit stellen zu können. Jeder Arbeitsplatz
verfügt über eine vollständige Office-Suite, hat via Server
Internetzugang (falls erwünscht) und jeder Teilnehmer kann mit
jedem anderen nicht nur Dokumente austauschen, sondern auch auf
dem Rechner eines anderen mitarbeiten (!), sich den Desktop eines
entfernten Rechners anzeigen lassen, wobei der Masterrechner (Hauptserver)
eine Sonderstellung einnimmt und spezifische Schulsoftware bereit
stellen kann. Grundsätzlich eigenet sich TARTUGA-DSL-classroom
ganz besonders für den Informatikunterricht (auf Wunsch
Versionen mit Entwicklertools und Bibliotheken) und überall
dort, wo Teamarbeit besonders wichtig ist (Planung, Projekte,
Graphik), hingegen weniger für Grundschulen oder den
Sprachenunterricht.
Funklösungen
stehen zurzeit hoch im Kurs aber sie taugen - gleich nach
welchem Prinzip - wenig für Netzwerke mit wechselnden,
bzw. zufälligen Rechnern, so z.B. nicht für
Netzwerke, in welche sich jeder Teilnehmer mit seinem
eigenen Laptop einloggen kann (ohne diesen
umkonfigurieren zu müssen) oder beschränken sich auf
die Möglichkeiten des Internets / Intranets (z.B.
Browseranwendungen, VNC).
TARTUGA-DSL-classroom setzt deswegen auf Kabelnetze,
obschon die Anwendung der Funktechnologie möglich wäre.
Consultants, die Kabelnetzwerke als 'altmodisch'
verwerfen bzw. davon abraten, drücken schon mit diesem
Begriff aus, dass sie einfach eine (weit gewinnträchtigere)
Mode vertreten - sachliche Argumente sind dabei
Mangelware.
'TARTUGA-DSL-classroom' ermöglicht nicht nur
das gemeinsame Nutzen oder den Austausch von Dateien und
eine Echtzeit-Kommunikation, das Teilen von Drucker und
Internetzugang etc., sondern auch -
immer im gegenseitigen Einverständnis - das Arbeiten auf
einem entfernten Rechner, den Export des eigenen Desktops.
resp. Import desjenigen des entfernten Rechners inklusive
Gewährung bzw. Uebernahme der Befehlsgewalt, lies Fernsteuerung,
dies alles wohlgemerkt nicht nur zwischen Master und den
Teilnehmern, sondern nach dem P2P-Prinzip auch zwischen
den Teilnehmern selbst und sogar bidirektional
(falls gewünscht). Da im Linuxbetrieb mindestens 4
virtuelle (eigene) Desktops vorhanden sind, ist
das Zuschalten eines weitern, fremden
Desktops kein Problem. Es enteht kein Fenstergedränge
und man verliert keineswegs die Uebersicht wie auf einem
MS-Windows-GUI
Die
Hierarchie der Fernsteuerung ist flach: Alle haben die
gleichen Rechte und eine Fernsteuerung ist nur im
gegenseitigen, ausdrücklichen Einvernehmen möglich (Austausch
eines temporären Passwortes). Dies gilt auch für den
Master. Einzig beim Zugang zu anderen Netzwerken (z.B.
Internet) hat er das alleinige Sagen.
Die übrigen Funktionen (Filesharing, Datenaustausch etc.)
entsprechen demjenigen eines klassischen Netzwerkes (Freigabe-Prinzip)
und sind fest vorkonfiguriert.
Eine Sitzung mit TARTUGA-DSL-classroom kann sich
folgendermassen abspielen:
|
Die Handhabung ist unkompliziert und erfordert keinerlei IT-Kenntnisse:
Auf einem X-beliebigen
Master-Rechner startet man mit der Master-CD und befindet
sich im virtuellen Linux-Modus (auf dem Rechner kann ein
MS-Windowssystem, sonst ein System oder gar keines
installiert sein).
Jeder Teilnehmer startet
ebenso ein virtuelles Linuxsystem auf einem x-beliebigen,
vorhandenen oder mitgebrachten Rechner. - Fertig!
- Dabei ist jeder Rechner via Ethernetkabel am (kaskadierten)
Hub des Rechners verbunden (Funk- Internet- oder
Intranetlösungen verlangen eine weitergehende
Konfiguration der einzelnen Rechner, von Bluetooth ganz
zu schweigen ...). Einzige Voraussetzung: Der Rechner
muss ab CD starten können (tun heutzutage fast alle,
andernfalls BIOS-Einstellungen anpassen). Nach dem
Unterricht / der Sitzung werden die Rechner abgeschaltet,
die eigene Arbeit kann vorgängig auf einem USB-Stick,
auf Compact Flash etc. oder auch auf der (eigenen oder
entfernten) Festplatte gespeichert werden. Der Rechner
befindet sich nachher wieder in seinem ursprünglichen
Zustand.
WAS KANN DER MASTER / WAS KANN
DER TEILNEHMER?
STANDARDAUSSTATTUNG UND
LIEFERUMFANG:
ERFORDERLICHES ZUBEHOER:
ZUSAMMENSPIEL MIT MS-WINDOWS:
RECHTLICHES UND
LIEFERBEDINGUNGEN (Bestandteil AGB):
TARIFE für Standardversionen (Umfang s.h. oben) / Zuschlag für
Sonderanfertigung **
TARTUGA-DSL-classroom
mit 12 Monate techn.Support / Lehrgang *) |
1 Set mit 1
Master-CDROM + 7 Teilnehmer-CDROM + 1 Reserveset (8 CDs)
|
EUR 480.- |
CHF 760.- |
TARTUGA-DSL-classroom
mit 12 Monate techn.Support / Lehrgang *) |
1 Set mit 1 Master-CDROM + 22 Teilnehmer-CDROM + 1 Reserveset (23 CDs)
|
EUR 1'250.- |
CHF 1'970.- |
| Für jeden zusätzlichen Teilnehmer -> Angabe
bei Bestellung |
Pro zusätzlichen
Teilnehmer 1 CD +
1 Reservekopie
|
EUR 50.- |
CHF 80.- |
| Für jeden weiteren Teilnehmer -> nachgängige
Erweiterung (es braucht auch eine neue,
angepasste Master-CD) |
Pro zusätzlichen Teilnehmer 1 neue Master-CD
+ 1Reservekopie Master-CD
|
wie oben EUR 110.-
|
wie oben CHF 170.-
|
| Zuschlag für Sonderanfertigungen ** |
|
10% |
10% |
TARTUGA-DSL-math
mit 12 Monaten techn. Support / Lehrgang *) |
1 Set mit
1 Master-CDROM + 12 Teilnehmer-CDROM 1 Reserveset (13 CDs)
|
EUR 780.- |
CHF 1'230.- |
TARTUGA-cluster-math,
"mini Quantian" (i686 /32-Bit)
für max.16 Prozessoren ohne Support,
keine wissenschaftlichen Module |
Download (on demand) |
gratis, Registrierung |
gratis, Registrierung |
TARTUGA-cluster-math,
"mini Quantian" (i683 /32-Bit)
für max.16 Prozessoren mit 24 Monaten techn.
Support gem. Vertrag (Uni / FH-Schule als
Drittpartei) |
Speichermedien
gem. Vereinbarung |
Auf
Anfrage , ab EUR 800.- pro Prozessor |
Auf
Anfrage, ab CHF 1'260.- pro Prozessor |
Die Tarif-Angaben sind verbindlich und
verstehen sich franko Empfänger (Europa) . Aenderungen
bleiben vorbehalten und werden auf dieser Seite
publiziert. $-Tarife auf Anfrage.
*) So unkompliziert der Umgang mit
unserer Software auch ist, so gibt es doch einige
Unterschiede zu MS-Windows, zudem solte der 'Master' sich
einiges Hintergrundwissen aneignen. Wir gehen davon aus,
dass die meisten Benutzer Linux nicht
kennen und dehnen deswegen den techn. Support auf alle
Teilnehmer aus.
Oft erhalten Kursteilnehmer eine Kopie der CD für den
Eigengebrauch zuhause. Auch dort gilt unser Support;
technisch interessierte erhalten zudem die Möglichkeit,
sich tiefer und systematisch in Linux hineinzuarbeiten.
Voraussetzung für den privaten Support / Lehrgang ist
lediglich eine persönliche Registrierung seitens des
Teilnehmers (pers. Identifikationsnummer angeben).
** ) Sonderanfertigung,
z. B. GUI mit Firmenlogo, eigene Wallpapers usw. Ferner
beliebige (DSL-kompatible) Programme soweit auf der CD
Platz ist = ca. 350 MB |
ANLEITUNG zur Vorbereitung eines USB-Sticks (s.h.
Text) mit Systemkopie, SWAP-Partition und Austauschpartition
[PDF-Druckausgabe]
2004-2010©pellicano.ch - pellix.ch - tartuga.ch
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